Sponsorenlauf der Johannes-Kepler-Realschule bringt 3.500 Euro ein

Bewegung lohnt sich nicht nur für die eigene Gesundheit, sondern manchmal sogar für Benachteiligte in fernen Ländern. Schülerinnen und Schüler der Johannes-Kepler-Realschule in Heidelberg erliefen am 17.5.2018 den stolzen Betrag von 3.500 Euro bei einem schulinternen Sponsorenlauf auf der Neckarwiese.

Eine Hälfte der Spenden kommt der UNICEF-Aktion „Schulen für Afrika“ zugute, die andere der eigenen Schule. Jeder Teilnehmer musste im Vorfeld des Laufes Sponsoren suchen, die einen selbst gewählten Betrag für jede absolvierte Runde (zirka 350 Meter) spendeten. Insgesamt legte die Schulgemeinschaft 1.170 Kilometer in 3.342 Runden zurück. Das ist fast so weit wie von Heidelberg nach Afrika. Franklyn Dwomoh, Schüler der Klasse 9b und Leistungssportler im Boxen, glänzte mit herausragenden 42 Runden und schaffte es, in 75 Minuten 14,7 Kilometer zu laufen.

Fußballprofi Hummels: Die Aktion kennt nur Gewinner

Schirmherr der Aktion „Wir laufen für UNICEF“ ist der Fußball-Weltmeister Mats Hummels. Der Innenverteidiger des FC Bayern möchte junge Menschen motivieren, sich für andere einzusetzen, denen es nicht so gut geht. Insofern kenne die Aktion nur Gewinner. „Bewegung fördert den Teamgeist, stärkt Körper und Geist, schweißt uns über kulturelle Grenzen hinweg zusammen. Ich glaube an die Kraft des Sports und daran, dass wir gemeinsam viel für Kinder bewegen können“, so Hummels. Durch die erlaufenen Spenden soll Kindern in Afrika der Schulbesuch erleichtert werden. Sie erhalten Hefte, Stifte und Bücher. Außerdem werden Lehrer fortgebildet.

Die Kampagne startete 2004 mit einem Appell des früheren südafrikanischen Staatspräsidenten Nelson Mandela (1918-2013). Der Anti-Apartheid-Kämpfer und Friedensnobelpreisträger mahnte: „Keinem Kind in Afrika und anderswo auf der Welt darf das Recht auf Bildung vorenthalten werden. Ich weiß, dass wir dieses Ziel erreichen können.“

Auch die Heidelberger Schule profitiert

Auch die hiesige Schulgemeinschaft profitiert von der Aktion, denn 50 Prozent der Einnahmen kommen der Johannes-Kepler-Realschule zugute. So sind nun Mittel für die Schulhofgestaltung sowie für die 50-Jahres-Feier im nächsten Jahr vorhanden. Zudem verbrachten Schüler und Lehrer einen bewegten Vormittag auf der Neckarwiese. Während die oberen Klassen ihre Runden drehten, lieferten sich die unteren Klassen ein spannendes Völkerballturnier und umgekehrt.

Die aktuelle Berufslandschaft ist sehr vielfältig. Eigentlich ein Segen für junge Leute beim Start ins Berufsleben. Trotz umfassender Informationen aus dem Internet fehlen ihnen dennoch oft Orientierung und Motivation. Fast 170 Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen an der Heidelberger Johannes-Kepler-Realschule bekamen deshalb an ihrem heutigen „Tag der Berufsorientierung“ von der Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar (IHK) einen handfesten Einblick in ihre Karrieremöglichkeiten.

Zum Einstieg amüsierte Osman Citir als „Comedian zum Anfassen“ sein jugendliches Publikum. „Ihr müsst brennen wie Bunsenbrenner für eure Träume,“ heizte er ihnen ein. „Teelicht? Reicht nicht.“ Die Schilderung der Höhen und Tiefen seines eigenen beruflichen Lebenswegs wurden von Applaus und vielen Emotionen begleitet. Nach Gruppenfotos, Autogrammstunde und zahlreichen Selfies schickte der fröhliche Türke die Jugendlichen in den informativen Teil der Veranstaltung.

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