Kurz vor den Sommerferien, die sind Noten schon gemacht – da wäre ein Motivationsdurchhänger im Deutschunterricht allzu verständlich. Ganz im Gegenteil bei der 7b der Johannes-Kepler-Realschule. Auf dem Pausenhof waren kurz vor den Sommerferien immer wieder Schüler der Klasse zu beobachten, die ihren Mitschülern ihre selbst geschriebenen Texte vortrugen und sich gegenseitig zu übertrumpfen versuchten.
Wie es dazu kam:
Die Klasse hatte für zwei Tage Besuch von Daniel Wagner, einem bekannten Slammer, Verleger und Veranstalter von Poetry Slams im deutschsprachigen Raum. Der diesjährige Landesmeister begeisterte die Schüler der 7. Klasse nicht nur mit seinem eigenen Textvortrag. In einem interaktiven Workshop gelang es ihm, die 14-Jährigen für das Schreiben von eigenen Texten zu begeistern und ihnen Grundsätze eines ansprechenden Vortrages aufzuzeigen.
Aber was genau ist eigentlich ein „Poetry Slam“?
Der Name „Poetry Slam“ bedeutet auf Deutsch so viel wie „Dichter-Schlacht“. Selbstgeschriebene Texte werden auf der Bühne einem Publikum präsentiert. Dieses entscheidet durch Applaus, welcher Text am besten „ankommt“. Wichtig ist dabei nicht nur die Textqualität, sondern auch die Performance.
Und genau darin übten sich die Schülerinnen und Schüler der 7b: So entstanden in der Klasse philosophische und lustige Texte über Stühle und sonstiges Inventar des Schulhauses, über Fußball, aber auch tiefgreifende Texte über das Thema der Identitätsfindung „Wer bin ich?“ und das Fremd-Sein im eigenen Land.
Jeder Schüler präsentierte sein Werk vor der Klasse als Publikum und Jury. Am Ende lieferten sich die beiden Finalisten Ben Klein und Samson Yonas-Tesfamichael im Klassenfinale eine spannende Wortschlacht mit ausgefeilten selbstgeschriebenen Raps.
Poetry Slam – ein Raum für Selbsterfahrung, das Begreifen von Sprache und Literatur als gestaltbare und fesselnde Elemente. Eine Bühne für das Leben mit seinen vielen Facetten. Eine Möglichkeit, kreativ zu werden und Kreativität zu erfahren. Sich Ausdruck verschaffen und gesehen werden. Über den eigenen Schatten springen.
Viellicht ist doch der ein oder andere der Klasse auf den Geschmack gekommen und wird in den nächsten Jahren auf den Bühnen oder im Publikum der U-20-Slams zu sehen sein.
Abschließend möchte ich mich auch im Namen Johannes-Kepler-Realschule und insbesondere der Klasse herzlich bei den Neuenheimer Nachrichten bedanken, die uns diese besondere Erfahrung finanziell ermöglicht haben.

Juliane Polzer

 

Sponsorenlauf der Johannes-Kepler-Realschule bringt 3.500 Euro ein

Bewegung lohnt sich nicht nur für die eigene Gesundheit, sondern manchmal sogar für Benachteiligte in fernen Ländern. Schülerinnen und Schüler der Johannes-Kepler-Realschule in Heidelberg erliefen am 17.5.2018 den stolzen Betrag von 3.500 Euro bei einem schulinternen Sponsorenlauf auf der Neckarwiese.

Eine Hälfte der Spenden kommt der UNICEF-Aktion „Schulen für Afrika“ zugute, die andere der eigenen Schule. Jeder Teilnehmer musste im Vorfeld des Laufes Sponsoren suchen, die einen selbst gewählten Betrag für jede absolvierte Runde (zirka 350 Meter) spendeten. Insgesamt legte die Schulgemeinschaft 1.170 Kilometer in 3.342 Runden zurück. Das ist fast so weit wie von Heidelberg nach Afrika. Franklyn Dwomoh, Schüler der Klasse 9b und Leistungssportler im Boxen, glänzte mit herausragenden 42 Runden und schaffte es, in 75 Minuten 14,7 Kilometer zu laufen.

Fußballprofi Hummels: Die Aktion kennt nur Gewinner

Schirmherr der Aktion „Wir laufen für UNICEF“ ist der Fußball-Weltmeister Mats Hummels. Der Innenverteidiger des FC Bayern möchte junge Menschen motivieren, sich für andere einzusetzen, denen es nicht so gut geht. Insofern kenne die Aktion nur Gewinner. „Bewegung fördert den Teamgeist, stärkt Körper und Geist, schweißt uns über kulturelle Grenzen hinweg zusammen. Ich glaube an die Kraft des Sports und daran, dass wir gemeinsam viel für Kinder bewegen können“, so Hummels. Durch die erlaufenen Spenden soll Kindern in Afrika der Schulbesuch erleichtert werden. Sie erhalten Hefte, Stifte und Bücher. Außerdem werden Lehrer fortgebildet.

Die Kampagne startete 2004 mit einem Appell des früheren südafrikanischen Staatspräsidenten Nelson Mandela (1918-2013). Der Anti-Apartheid-Kämpfer und Friedensnobelpreisträger mahnte: „Keinem Kind in Afrika und anderswo auf der Welt darf das Recht auf Bildung vorenthalten werden. Ich weiß, dass wir dieses Ziel erreichen können.“

Auch die Heidelberger Schule profitiert

Auch die hiesige Schulgemeinschaft profitiert von der Aktion, denn 50 Prozent der Einnahmen kommen der Johannes-Kepler-Realschule zugute. So sind nun Mittel für die Schulhofgestaltung sowie für die 50-Jahres-Feier im nächsten Jahr vorhanden. Zudem verbrachten Schüler und Lehrer einen bewegten Vormittag auf der Neckarwiese. Während die oberen Klassen ihre Runden drehten, lieferten sich die unteren Klassen ein spannendes Völkerballturnier und umgekehrt.

Gemeinsame Veranstaltung des Regionalen Bildungsbüros, der Agentur für Arbeit, der Johannes-Kepler-Realschule, der Theodor-Heuss-Realschule sowie der Beruflichen Schulen in Heidelberg

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Schülerinnen und Schüler,
mit Beginn des neuen Schuljahres rückt nun auch der Schulabschluss immer näher. In vielen Schulprojekten wurden die Schülerinnen und Schüler auch mit großer Unterstützung der Agentur für Arbeit über die verschiedenen Möglichkeiten nach dem Schulabschluss informiert. So konnten sicherlich bereits erste Vorstellungen zur beruflichen Zukunft entwickelt werden. Das Regionale Bildungsbüro steht im Rahmen des Sachgebietes „Übergang Schule – Beruf“ in regelmäßigem Austausch mit den Schulleitungen der Realschulen, der Gemeinschaftsschulen, der Internationalen Gesamtschule und der Beruflichen Schulen.
Dabei wurde von allen genannten Schularten der Wunsch nach einem gemeinsamen Informationsabend für Eltern und Schülerinnen und Schüler geäußert. Viele Schülerinnen und Schüler folgen dem aktuellen Trend und entscheiden sich nach dem Schulabschluss für den Wechsel auf eine Schule, an der sie einen höheren Abschluss erreichen können. Gleichzeitig können sie aber die Anforderungen an diesen Schulen nicht realistisch einschätzen. Der Informationsabend, der von allen genannten Partnern gemeinsam vorbereitet und bereits im letzten Jahr erfolgreich durchgeführt wurde, soll daher einerseits über die Anforderungen an den Beruflichen Schulen und andererseits über weitere Alternativwege zum höheren Bildungsabschluss aufklären.

Wir möchten Sie und Ihre Kinder herzlich zu diesem Infoabend am

Dienstag, den 20.11.2018, von
18.30 bis 19.45 Uhr in die
Turnhalle der Johannes-Kepler-Realschule, einladen.

Ablauf der Veranstaltung:

  1. Begrüßung und Einführung durch das Amt für Schule und Bildung Heidelberg
  2. Erfahrungen der Schulleitungen der Beruflichen Schulen Heidelberg
  3. Bericht ehemaliger SchülerInnen über ihren Wechsel an eine Berufliche Schule
  4. Informationen der Agentur für Arbeit Heidelberg


Die Schule kann keine eigenen Parkmöglichkeiten anbieten, daher muss zum Parken auf die umliegenden Straßen oder auf die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ausgewichen werden. Wir würden uns sehr freuen, Sie an diesem Abend begrüßen zu dürfen!

als diesjährige Trendsportart wählten die Sportlehrer unserer Schule dieses Jahr das Bubble Soccer.
Alle Schüler der Schule nahmen im Rahmen des Sportunterrichts unter der Leitung von Daniel Schmidt und Timon Pätkau von Juicysports.de im Sportzentrum Nord Kontakt mit den Bubbeln auf. Da wurde gerollt, getackelt - und so manch einer stand auch einmal auf dem Kopf! Liebe Kids: Der Muskelkater wird vergehen - die Erinnerung an einen schönen Vormittag wird bleiben!

In fröhlicher Atmosphäre fand am Dienstag, den 13. September um 11.00Uhr die Einschulungsfeier für die neuen Fünftklässler der Johannes Kepler Realschule statt. Die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen begrüßten die neuen Fünftklässler musikalisch mit dem Lied „Hallo, hallo“ sowie Schulleiter Jens Albrecht hieß die „Kleinen“ recht herzlich Willkommen und wünschte ihnen einen guten Start. Nach der Vorstellung der Paten durch Frau Sauer folgten Grußworte der Elternvertreterin Frau Gatz und der Vorsitzenden des Freundeskreises Frau Mordecai. Im nächsten Programmpunkt wurden die neuen Schülerinnen und Schüler von ihren Klassenlehrerinnen Frau Fetzer und Frau Taube aufgerufen sowie liebevoll begrüßt. Sie erhielten von ihren Klassenlehrerinnen eine kleine Schultüte, deren Inhalt ihnen die ersten Schultage versüßen sollte. Während die Kinder mit ihren Klassenlehrerinnen die neuen Räume inspizierten, bekamen die Eltern weitere wichtige Informationen über den Ablauf des Schullebens durch die Schulleitung Herr Albrecht und Frau Meiser.

Am Mittwoch, den 14. September, begann das große Abenteuer für die neuen Fünftklässler. Die ersten drei Tage standen unter dem Motto: „Ankommen und sich kennenlernen“. Neben vielen lustigen Kennenlernspielen standen eine Schulhausführung und Schulrallye, durchgeführt durch die Paten, auf dem Programm. Abschließend gab es am Freitag einen gemeinsamen Ausflug mit den Paten, Frau Sauer und den Klassenlehrerinnen zum Philosophenweg. Nach einem gemeinsamen Picknick bekamen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit sich bei weiteren erlebnispädagogischen Bewegungsspielen und Teambildungsspielen besser kennenzulernen, um das Zugehörigkeitsgefühl in der Klassengemeinschaft zu stärken und zu fördern. Der Schulstart an der neuen Schule war gelungen und die Kinder blicken nun mit Freunde und Zuversicht der nächsten Wochen entgegen. Wir wünschen allen neuen Fünftklässlern eine spannende und unvergessliche Schulzeit an der Johannes Kepler Realschule.