Das Angebot der Realschule

Das Angebot der Realschule umfasst ein breit angelegtes Fächerspektrum im Pflichtbereich: Religion (oder Ethik ab Klasse 8), Deutsch, Mathematik, Englisch, Geschichte sowie Musik, Bildende Kunst und Sport. In den Fächerverbünden NWA (Naturwissenschaftliches Arbeiten: Biologie, Chemie, Physik, als 4. Kemfach) und EWG (Erdkunde, Wirtschaftslehre- und Gemeinschaftskunde) sowie den TOPen(themenorientierte Projekte) wird der allgemeinbildende Bereich vervollständigt.

Ab Klasse 7 muss sich jede Schülerin bzw. jeder Schüler für ein Wahlpflichtfach entscheiden. Hier wählt er bzw. sie entweder eine zweite Fremdsprache (Französisch), das Fach „Technik" oder das Fach „Mensch und Umwelt". Die beiden letztgenannten Fächer vermitteln neben der Praxis tiefere theoretische Kenntnisse und Fertigkeiten.

Arbeitsgemeinschaften im musischen Bereich, in Informatik, Sport und Technik sowie die Vermittlung verschiedener Lernstrategien („Lernen lernen") runden das Angebot ab. Der Umfang dieser zusätzlichen Möglichkeiten hängt natürlich von der Versorgung mit den erforderlichen Lehrerstunden ab und kann sich deshalb von Jahr zu Jahr unterscheiden.

Kompetenzerwerb

Der Bildungsplan der Realschule zielt wesentlich auf die Vermittlung notwendiger Kompetenzen ab. Neben der reinen Fachkompetenz, vermittelt in den Fächern, den Fächerverbünden und den themenorientierten Projekten spielen die Soziale Kompetenz, die Personale Kompetenz und dieMethodenkompetenz eine wichtige Rolle. Hier ist insbesondere das schuleigene Curriculum von Bedeutung, d.h. Inhalte und Organisationsformen zur Stärkung der Kompetenzbereiche bestimmt die Schule in eigener Verantwortung.

Die Ziele der Realschule

Die Realschule führt in einem eigenständigen, abgeschlossenen Bildungsgang nach 6 Jahren zumRealschulabschluss (Mittlere Reife). Dieser Abschluss ist die Grundlage für eine Berufsausbildung in Berufen mit erhöhten theoretischen Anforderungen. Er bietet gute Chancen in lndustrie, Handel, Handwerk und verschiedenen Verwaltungen.

Guten und fleißigen Realschülern stehen weitere schulische Bildungsgänge offen: Berufliche Gymnasien (allgemeine Hochschulreife) und Berufskollegs (Möglichkeit zum Erwerb der Fachhochschulreife). Somit wird auch für Realschüler der Zugang zu Hochschulen oder Fachhochschulen ermöglicht. Die große Vielfalt im beruflichen Schulwesen aufzuzeigen würde den Rahmen dieser Kurzinformation sprengen.

Vertieftes Grundwissen, praktische Fertigkeiten sowie die Befähigung zu theoretischer Durchdringung lebensnaher Probleme sind kennzeichnend für die Realschulbildung. Anschaulichkeit wird schrittweise mit abstraktem Denken verknüpft.

Neben dem Erwerb von Kenntnissen und Fertigkeiten steht gleichrangig die Charakterbildung, dieEntfaltung und Ausbildung ethischer und sozialer Werte sowie die Hinführung zu angemessenen Verhaltensweisen. Damit zielt alle Bildungs- und Erziehungsarbeit auf die Gesamtpersönlichkeit des Schülers ab. Dies bedarf einer engen Zusammenarbeit mit den Eltern.

Ergänzend und vertiefend werden die Schüler der Johannes-Kepler-Realschule auf dem Weg zum „Erwachsen werden" durch Kommunikationstraining, Antigewalttraining und Streitschlichtung nachhaltig unterstützt.


Der Wahlpflichtbereich


Die Schüler wählen ab dem 7. Schuljahr eines der drei Fächer Französisch, Mensch und Umwelt oderTechnik. Dieses Fach ist dann bis zur 10. Klasse das 5. Kernfach und ein Pflichtfach in der mündlichen / fachpraktischen Abschlussprüfung.

Die Fächerverbünde

NWA (Naturwissenschaftliches Arbeiten) fasst die verschiedenen Elemente der Bereiche Biologie, Chemie und Physik zusammen: anfänglich stark experimentell, d.h., handlungsorientiert. Naturwissenschaftliches Arbeiten (NWA) ist das 4. Kernfach neben Deutsch, Mathematik und Englisch.

EWG schließt die Fächer Erdkunde, Wirtschaftslehre und Gemeinschaftskunde zusammen. Im Gegensatz zu NWA ist EWG kein Kernfach.
Die themenorientierten Projekte

Die themenorientierten Projekte (TOPE)

BORS bedeutet „Berufsorientierung in der Realschule" und dient der Hinführung zur Berufswahlfähigkeit. Dabei erkunden die Schüler/innen im 9. Schuljahr (mindestens) eine Woche lang einen Beruf ihrer Wahl. Vor- und Nachbereitung erfolgen unter Beteiligung des Arbeitsamtes sowie außerschulischer Partner (Ausbildungsfirmen, berufliche Gymnasien, Berufskollegs, Fachschulen).

SE (Soziales Engagement, Klassenstufe 5 - 9) soll darauf hinzielen, nachhaltige soziale Einstellungen zu entwickeln und fördern. Dies kann im Rahmen von einem außerschulischen Sozialpraktikum oder Engagement in sozialen Einrichtungen aber auch durch soziale Tätigkeit innerhalb der Schule geleistet werden.

TA (Technisches Arbeiten, in der Klassenstufe 5 - 6, an unserer Schule in Klasse 6) stärkt das technisch - naturwissenschaftliche Profil der Realschule.

WVR (Wirtschaften, Verwalten und Recht, in der Klassenstufe 7 - 9, bei uns in der Regel in Klassenstufe 8) dient dem Erwerb wirtschaftlicher, verwaltungstechnischer und rechtlicher Grundkenntnisse.

IT (Informationstechnik) Die Grundausbildung in Informationstechnik erfolgt bei uns in 2 Grundkursen in Klassenstufe 5 und 7. Die erworbenen Kenntnisse werden in den nachfolgenden Klassenstufen in den anderen Fächern praktisch angewandt und erweitert (für Referate, Präsentationen, Internetrecherchen, ...

Sprachförderung

Seit dem Schuljahr 2014/2015 bieten wir Schülerinnen und Schülern nicht deutscher Herkunftssprache die Möglichkeit, die Johannes-Kepler-Realschule in einer Sprachförderklasse zu besuchen. Die Schülerinnen und Schüler werden altersgerecht einer Stammklasse zugewiesen und erhalten in großem Umfang Unterricht in "Deutsch als Zweitsprache" in der Sprachförderklasse. Außerhalb des Sprachförderunterrichts nehmen die Schülerinnen und Schüler am Regelunterricht ihrer Stammklasse teil.

Zusätzliche Angebote der Johannes-Kepler-Realschule

Arbeitsgemeinschaften in den Fächern/Bereichen/Themengebieten Chor, Sport, Technik, Bildende Kunst, Powerpoint und Video.

Schülerbücherei mit Ausleihmöglichkeit mit Ausleihmöglichkeit.

Galerie mit Schülerarbeiten.

Schulung der sozialen und personalen Kompetenzen z.B. mit "Erwachsen werden" nach der Lions Quest Methode

Sportliches Profil - dazu muss man nicht besonders sportlich sein !Lediglich wird in Klasse 6 und 7 die 3. Sportstunde nach Neigungssportarten unterrichtet

Partnerschule des Olympiastützpunktes / Eliteschule des Sports - Spitzensportler werden besonders begleitet und gefördert, um der Doppelbelastung gerecht zu werden.

Partnerschule der Graf-von-Galenschule - in einer Klassenstufe werden mehrfach Behinderte im Unterricht integriert.

Soziales Lernen integriert in den Klassenstufen 5 - 9 soziales Engagement curricular, Betreuung und Förderung durch die Klassenlehrer und Religion / Ethik

Aktive Schülermitverantwortung (SMV) - zahlreiche Aktivitäten stärken die Sozialkompetenz der Schüler.

LRS - Schüler mit Lese- Rechtschreibschwäche werden durch eine Lehrkraft begleitet und z.T. auch gefördert.

Schulsozialarbeit - Beratung und Begleitung von Schülern, Eltern, Lehrkräften durch eine Schulsozialarbeiterin.